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HS_1060: Abstrakte Glaswand (Himmel)
(SG_Steinach_ReformierteKirche_HS_1060)

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Titel

Abstrakte Glaswand (Himmel)

Art des Objekts
Künstler*in / Hersteller*in
Werkstatt / Atelier
Datierung
1989
Masse
62 x 62 cm (einzelne Scheibe); 260 x 500 cm (gesamte Glaswand)
Standort
Lage
Kirchenraum, nordwestliche Wand
Inventar

Ikonografie

Beschreibung

Glaswand über Eck bestehend aus insgesamt 18 quadratischen Glasmalereien (je 3 x 3 Scheiben je Wandseite). Die abstrakte Darstellung setzt sich aus fortlaufenden diagonalen Farbbahnen und -bändern sowie tropfenartigen Formen (entlang des oberen Rands und in der rechten oberen Bildhälfte) zusammen. Sie ist überwiegend in Blautönen gehalten. Kleine opak-weisse Kreise verlaufen diagonal über die Glaswand. Das Bildthema bleibt abstrakt und mehrdeutig: die dynamische Bildführung und die Tropfenformen könnten auf Naturgewalten wie ein Unwetter sowie auf den Himmel als Ausdruck der Schöpfung anspielen.

Iconclass Code
0 · abstrakte, ungegenständliche Kunst
10 · (symbolische) Darstellungen von Schöpfung, Kosmos, Kosmogonie, Universum und Leben (im weitesten Sinne)
11S · Himmel, himmlisches Paradies, Neue Erde
26E · Gewitter, Unwetter
48A9814 · Ornament aus einer Kombination von geraden und gekrümmten Linien
Iconclass Stichworte
Signatur

Entwurf + / Ausführung 1989 / STÄUBLi ENGELBURG (rechts unten)

Technik / Zustand

Technik

Bleigefasstes farbiges und farbloses Echtantikglas, mit teils starkem Hobel und Bläselung; farblose Butzenscheiben.

Entstehungsgeschichte

Forschung

Die Glaswand über Eck im Kirchenraum der evangelischen Kirche Steinach war mit einer bauzeitlichen Fensterverglasung aus farblosem Strukturglas ausgestattet, allerdings bereits in derselben Anordnung der insgesamt 18 quadratischen Scheiben. In den späten 1980er Jahren wurden mehrere Schritte zur Erweiterung- und Renovierung des Kirchgemeindezentrums unternommen. Am 18. September 1988 weihte die Gemeinde zunächst einen freistehenden Glockenträger mit vier Glocken ein. In dieser Zeit lief bereits die Planung für eine neue Farbverglasung für den Kirchenraum, die vom Atelier Stäubli ausgeführt werden sollte (Protokolle Kirchenvorsteherschaft, 30.8.1988; 27.9.1988; 29.11.1988). Heinrich Stäubli hatte dazu einen farbigen Entwurf eingereicht, der sich im künstlerischen Nachlass erhalten hat (HS_9). Zur Finanzierung der 18-teiligen Verglasung wurden die einzelnen Scheiben zu je 1'000 Franken «verkauft», u.a. stifteten die Raiffeisenbank Steinach, der Evangelische Frauengruppe und Privatpersonen eine oder mehrere Scheiben. Im November 1988 waren bereits vierzehn Scheiben verkauft (Protokoll 29.11.1988). Im Gottesdienst vom 4. Juni 1989 wurde die neue farbige Verglasung von Heinrich Stäubli schliesslich eingeweiht (Protokoll 27.5.1989).
Dokumentiert ist ausserdem, dass Heinrich Stäubli Wandteppiche für die Gemeinde Steinach entwarf. Nach seiner Vorlage wurden die Tapisserien in gemeinschaftlicher Handarbeit ausgeführt. Die Evangelische Frauengruppe lud dafür im Herbst 1988 interessierte Männer und Frauen ein, sich am «Stüpfeln»(Knüpfen) der zwei von Stäubli entworfenen Teppiche mit Motiven der Schöpfung und des brennenden Dornbuschs für das Kirchgemeindehaus zu beteiligen (Peter, 1988). Die Teppiche wurden zusammen mit der Glasmalerei im Juni 1989 eingeweiht.

Datierung
1989
StifterIn

Raiffeisenbank Steinach · Evangelische Frauengruppe Steinach · Kirchgemeinde Goldach · Privatpersonen

Eigentümer*in

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Goldach

Bibliografie und Quellen

Literatur

Hindelang, L. (2022). Glaskunst am Bau und Intermedialität. Das Atelier Stäubli in St. Gallen. Glaskunst – Ausstellungen des Vitromusée Romont. De Gruyter.

Peter, T. (1988, 9. September). Kirchenschmuck schaffen. Steinach − Teppiche für evangelisches Kirchgemeindehaus. St. Galler Tagblatt. o. S.

Bildinformationen

Name des Bildes
SG_Steinach_ReformierteKirche_HS_1060
Fotonachweise
© Vitrocentre Romont (Foto: Yves Eigenmann, Fribourg)
Aufnahmedatum
2022
Copyright
© Andreas & Dominik Stäuble
Eigentümer*in

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Goldach

Inventar

Referenznummer
HS_1060
Autor*in und Datum des Eintrags
Laura Hindelang 2022

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